Gewaltfreie Kommunikation – wie ich sie verstehe

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist mehr als ein Kommunikationsmodell. Sie ist eine innere Haltung, eine innere Einstellung, die unsere Wahrnehmung, unser Denken, unser Handeln und unsere Reaktionen bestimmt. Marshall B. Rosenberg, der Gründer der Gewaltfreien Kommunikation nannte es auch die Sprache des Lebens. Eine Art Kommunikation, mit deren Hilfe wir insbesondere in Konflikten wertschätzend und auf Augenhöhe miteinander sprechen können.

Die GfK hilft uns dabei, unsere Achtsamkeit auf das Wesentliche zu fokussieren und unsere Verantwortung für unser Handeln in die Hand zu nehmen. Wir haben die Wahl, ob wir in einem Gespräch zu unserem Gegenüber eine Sprache anwenden möchten, die uns trennt: „Du bist schuld, ich habe recht“ oder eine, die uns verbindet: „Kann es sein, dass du verärgert bist, weil ich nicht pünktlich bin und dir ist es wichtig, dass du dich auf mich verlassen kannst?“

Viele Konflikte würden gar nicht entstehen, wenn wir versuchen würden mehr zuzuhören – nach innen, bei uns selber, und nach außen, bei unseren Mitmenschen, mit denen wir in Interaktion sind. Deshalb gibt es auch keinen Unterschied, ob wir unser Kind, unseren Ehepartner, unseren Nachbarn, unseren Mitarbeiter oder unseren Chef verstehen möchten. Auf der Ebene unserer Bedürfnisse treffen wir uns alle.

Falls Sie Kontakt zu mir aufnehmen möchten, schreiben Sie gerne an csilla.kling (att) gewaltfrei.hamburg